Sonntag, 18. Mai 2014

Culturally clustered or in the cloud? Location of internet start-ups in Berlin (Kristoffer Möller)

Von Ralf Keuper

In seiner empirischen Untersuchung Culturally Clustered or in the Cloud? Location of Internet Start-ups in Berlin fand der Stadtökonom Kristoffer Möller die These bestätigt, wonach vorwiegend endogene Faktoren, wie die Zahl kultureller Angebote und weiterer Annehmlichkeiten, wie sie in einer hohen Dichte nur in urbanen Zentren zu finden sind, ausschlaggebend für die Attraktivität großer Städte wie Berlin als Startup-Standort sind. Das eigentliche Geschehen, aus Sicht der Startups, spielt sich in Berlin nur an bestimmten Punkten ab. Gemeinsam ist ihnen eine sehr gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ebenso wie ein großes Angebot an Restaurants, Cafes und Bars sowie Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Gebildet haben sich diese Knotenpunkte spontan. Die Instrumente moderner, konventioneller Stadtplanung erweisen sich nahezu wirkungslos bei dem Versuch, auf künstlichem Weg die Entwicklung von Startup-Ökosystemen zu beeinflussen. Initiativen mit dem Ziel, die Entstehung von Zentren an der Peripherie, beispielsweise in Form von Technologiezentren, zu fördern, sind daher häufig wirkungslos.

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Innovative Milieus, distanzabhängige Spillover-Effekte und die Eigentorthese des Wissens

Von Ralf Keuper

Für die flächendeckende Verbreitung technologischer Innovationen hat sich der Begriff der Spillover-Effekte etabliert. Robert K. von Weizsäcker und Martin Steininger haben diesen Effekt in ihrem Beitrag Profilbildung und regionale Standortstrategie durch Wissen. Das Beispiel der Technischen Universität München näher untersucht. Darin formulieren sie am Beispiel der Region München die These, dass räumlich begrenzte Wachstumsimpulse u.a. das Ergebnis einer strategischen Akkumulation regionalen Humankapitals sind, d.h. es existiert ein standortgebundenes (implizites) Wissen. Dieses Wissen ist nicht ohne weiteres auf andere Standorte übertragbar bzw. nicht imitierbar. 

Der Haken daran ist nur, dass das Wissen die Pfadabhängigkeit einer Region erhöht. Von Weizsäcker und Steininger sprechen in dem Zusammenhang auch von der Eigentorthese des Wissens.

Samstag, 17. Mai 2014

"Das Buch vom Markt. Eine Wirtschafts- und Kulturgeschichte" von Gerd Hardach und Jürgen Schilling

Von Ralf Keuper

Nur wenige Autoren haben sich wohl so intensiv mit der Geschichte des Marktes beschäftigt wie Gerd Hardach und Jürgen Schilling in Das Buch vom Markt. Eine Wirtschafts- und Kulturgeschichte.

Das wirtschaftliche Leben begann mit der Sesshaftwerdung der Menschen: 
Nach der Sesshaftwerdung, aber schon vor dem Übergang zur Metallkultur, lassen die archäologischen Funde einen erstaunlich weiträumigen Handel mit Feuerstein, Muschelschmuck, Bernstein und Obsidian erkennen. 
"Mutter" aller Handelskontore war das altassyrische Kontor in Kanis. Die ersten, für die damaligen Maßstäbe, global agierenden Kaufleute waren die Phönizier:
Die Stärke der phönizischen Kaufleute lag darin, dass sie alle nur denkbaren Bezugsquellen erschlossen, um ein interessantes und vielfältiges Angebot des gehobenen Bedarfs zu präsentieren. Auf diese Weise ließen sich große Handelsgewinne auch in einer Zeit erzielen, in der der Markt noch nicht den Massenbedarf des Alltagslebens vermittelte. Nicht die Quantität, sondern die Qualität brachte den Gewinn. 
Verwundert stellen Hardach und Schiller fest, dass die Phönizier trotz ihres ausgeprägten Geschäftssinns, eher zögerlich zum Gebrauch von Münzen übergingen:
Erstaunlich bei alledem, dass die Phönizier trotz ihres regen Handels erst relativ spät zu gemünztem Geld übergingen. Die ersten phönizischen Münzen sind die von Tyrus um 450 v. u. Z. , also 200 Jahre nach der Einführung des Münzgeldes durch die Lydier. 
Danach verliehen die Griechen und Römer dem Handel neuen Schwung. In der Antike setzte sich der Markt als zentraler Ort für den Handel durch:
Die Versorgung der städtischen Konsumzentren war die wichtigste Grundlage der Kommerzialisierung in der antiken Wirtschaft. Denn wenn die Versorgung auch als politische Aufgabe galt und in mehr oder weniger starkem Maße staatlich gelenkt wurde, so spielte der Markt hierbei doch stets eine große Rolle. Ein Netz von Märkten war erforderlich, um die Importwaren in den Produktionsgebieten zu erfassen, auf den oft weiten Wegen umzuschlagen und schließlich an die städtischen Konsumenten zu verteilen. Luxusgüter für die Oberschicht wurden oft über größere Entfernungen transportiert.
Die Arbeitsteilung war bei alledem noch schwach ausgeprägt bzw. kaum bis gar nicht vorhanden:
Auffällig ist die geringe Entwicklung industrieller Arbeitsteilung und Spezialisierung. Die städtischen Gewerbe produzierten im wesentlichen für den eigenen Bedarf, darüber hinaus wohl auch für regionale Märkte. ... Antike Städte waren bedeutend als Ort der Verwaltung, der Kulte, als Wohnsitz reicher Grundbesitzer, gelegentlich auch als Handelsplatz, aber nicht als Gewerbezentrum. 
Im alten Griechenland wurde lange Zeit streng zwischen Versammlungsort und Markt unterschieden:
Möglicherweise hat der Markt sich im Anschluss an die politischen Versammlungen entwickelt; sicher ist, dass der Markt, ob im Anschluss an politische Versammlungen oder als besondere Veranstaltung häufig auf dem freien Platz mitten in der Stadt abgehalten wurden. In Thessalien und in Sparta blieben Ratplatz und Marktplatz getrennt. Aristoteles hielt diese strikte Trennung für wünschenswert. 
Nach dem Untergang des weströmischen Reiches kam der (Fern-)Handel fast vollständig zum Erliegen:
Die Bischofssitze in Paris, Trier, Köln, Regensburg bewahrten auch nach dem Zusammenbruch der römischen Verwaltung eine urbane Tradition. Lokale Märkte, die vorher ihm Rahmen der >civitates< bestanden hatte, existierten fort. Und auch der Fernhandel hörte nie ganz auf. 
Erst im 10. Jahrhundert blühten Handel und Gewerbe in Europa wieder auf:
Das 10. Jahrhundert war ein Wendepunkt in der Entwicklung der europäischen Wirtschaft; manche Historiker sehen hier den Beginn der frühen >kommerziellen Revolution<. Bevölkerung, Produktion und Verbrauch nahmen zu, alte städtische Zentren belebten sich und neue entstanden, der Fernhandel wurde intensiver und erreichte neue, bislang unerschlossene Regionen. .. Die aufstrebenden italienischen Städte rivalisierten erfolgreich mit dem Orient, der seit dem Ende der Antike wirtschaftliches Zentrum der mediterranen Welt war, holten ihn ein und überflügelten ihn. Oberitalien übernahm die wirtschaftlich Führungsrolle. 
Der Besuch eines Marktes blieb jedoch für die Mehrheit der Bevölkerung eine Ausnahme: 
Der Einbruch des Marktes in das Alltagsleben war also insgesamt noch nicht sehr groß, denn Bauern hatten miteinander wenig auf dem Markt zu tauschen, schon gar nicht über große Entfernungen. In der Marktgeschichte war es bis in die jüngste Zeit so, dass der Minderheit der Marktteilnehmer eine große >schweigende< Mehrheit der Selbstversorger gegenüberstand; schweigend in dem Sinn, dass das bäuerliche Leben selten aktenkundig und damit der Nachwelt überliefert wurde. Wenn diese Leute auf einen großen, überregionalen Markt gingen, dann was das weit über das Mittelalter hinaus ein besonderes Ereignis, ein Festtag. 
Einen weiteren Auftrieb bekam die Wirtschaft durch die Deutsche Hanse. Trotz der weitgespannten Aktivitäten der oberitalienischen und hansischen Kaufleute, kann noch nicht von einer "globalen Wirtschaft" die Rede sein: 
Bei allen durchaus beeindruckenden Leistungen der mittelalterlichen Kaufleute dürfen wir den grundsätzlichen Lokalbezug der Wirtschaft nicht vergessen. Die Hauswirtschaft, die Regionalwirtschaft, sogar die maritimen Handelsräume bildeten in sich relativ geschlossene Systeme. Es wäre irreführend, von einer Weltwirtschaft zu sprechen, wenn man damit die modernen Begriffsinhalte verbindet. Die mittelalterlichen Märkte waren lediglich Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Wirtschaftskreisläufen, nicht Verteilzentren einer Weltwirtschaft. Sie verbanden diese Systeme gleicher oder unterschiedlicher Ebenen .. zu einem nur lockeren kommerziellen Netz.
Von großer Bedeutung für den Wirtschaftsaufschwung im Mittelalter waren die Messen, insbesondere die Champagnemessen, die auch als Geburtsstätte des Bankwesens gelten:
Im 13. Jahrhundert kam zu dem Handelsgeschäft auf den Champangemessen das Geldgeschäft. Manche Kaufleute nahmen einen >Lieferantenkredit< in Anspruch und bezahlten die empfangene Ware mit einem Zinsaufschlag erst beim nächsten Messetermin. Man konnte auch Kredite in barem Geld aufnehmen, um auf der Messe selbst oder an einem anderen Ort einzukaufen. .. Manche italienischen Kaufleute reisten zur Champangemesse nur noch, um sich dort Geld zu leihen, kauften ihre Tuche aber direkt im Produktionsgebiet, in Ypern und anderen Städten. Kredite konnten durch eine lettre de foire, einen Marktwechsel, gesichert werden; das was eine Zahlungsverpflichtung, die vor den Augen der Messeadministration ausgefertigt wurde.
Die nächste einschneidende Phase begann mit der Entdeckung Amerikas und der Verlagerung des Handels nach Übersee. Fortan übernahmen die großen Seefahrernationen die Führungsrolle im internationalen Handel. Der Weltmarkt entsteht:
Der Weltmarkt veränderte Handelsräume und Handelswege. Der mediterrane und baltische Handel, beides Pole des europäischen Handels im Mittelalter, hielten nicht Schritt mit der stürmischen Entwicklung im Westen; und so verloren auch die Italiener und Deutschen ihre kommerzielle Vorherrschaft. Portugiesen, Spanier, Holländer, Engländer und Franzosen kämpfen um die Macht auf dem neuen Weltmarkt: Das 16. Jahrhundert war das Jahrhundert der Portugiesen und Spanier, das 17. Jahrhundert der Holländer, das 18. Jahrhundert der Engländer und Franzosen.
Mit der Industrialisierung setzte eine weitere Verschiebung ein. Der Markt verließ den Marktplatz:
Diese Märkte der modernen Marktwirtschaft haben freilich mit den Märkten vorkapitalistischer Gesellschaften wenig gemeinsam. Ein Unterschied ist ganz offensichtlich: Die modernen Märkte sind in der Regel keine periodischen Marktveranstaltungen mehr, bei denen Käufer und Verkäufer, Ware und Geld zu festen Terminen auf einem Platz zusammentreffen. Mit der Durchsetzung der kapitalistischen Marktwirtschaft war ein Strukturwandel der Verteilung verbunden, der die >kommerzielle Revolution< des 10. bis 14. Jahrhunderts an Bedeutung weit übertraf. Die kommerzielle Revolution hatte ein  leistungsfähiges Netzwerk von ineinander verflochtenen Marktveranstaltungen geschaffen; Großhandel und Kleinhandel, regionale und branchenmäßige Spezialisierungen, alles fand auf dem passenden Markt statt. Nun aber wuchsen Produktion und Arbeitsteilung weit über die Umschlagskapazität der offenen Marktveranstaltung hinaus; die Marktwirtschaft verließ den Marktplatz. 
Ähnlich wie Karl Polanyi und Ernest Gellner heben auch Hardach und Schilling die Einbettung der Märkte in das soziale Gefüge hervor, um daraus den Bruch in der Entwicklung, der mit dem Kapitalismus begann, und der bis heute anhält, zu verdeutlichen:
Ein anderer wesentlicher Unterschied zu den früheren Märkten ist die moderne Marktlogik. Am Anfang der Entwicklung standen die zeremoniellen Märkte, bei denen neben Gütern auch Symbole, Zeichen und Prestige zirkulierten. Später löste sich der Handel mit materiellen Gütern aus diesem komplexen sozialen Zusammenhang, und es entstanden Märkte, deren Hauptaufgabe die Bedarfsdeckung war. ... Erst der Wirtschaftsliberalismus des 18. Jahrhunderts entwickelte die Ideologie, dass die konsequente Verfolgung des individuellen Interesses mit dem allgemeinen Wohl verträglich sei, dieses sogar optimal förderte, weil die allgemeine Konkurrenz dem wirtschaftlichen Egoismus Grenzen setze und das Gewinnstreben in eine produktive Richtung lenke. Die traditionelle Marktregulierung erschien im Zeitalter des Wirtschaftsliberalismus mehr und mehr als überlebt und irrational, als ein Wust aus Vorschriften, künstlichen Hemmnissen und gruppenegoistischen Privilegien.
An den Börsen erleben wir seit einiger Zeit eine weitere Transformation des Marktes in Richtung Digitalisierung und Virtualisierung. Inzwischen erreichen wir hier neue Dimensionen, die Michael Lewin in Flash Boys beschreibt. 

Weitere Informationen:

"Wirtschaftsgeschichte der Antike" von Michael Sommer

"Technik im Mittelalter" von Marcus Popplow

"Pflug, Schwert und Buch. Grundlinien der Menschheitsgeschichte" von Ernest Gellner

Das Bronze Kartell - Wirtschaftsboom am Mittelmeer

Freitag, 16. Mai 2014

"Hässlichkeit verkauft sich schlecht. Die Erlebnisse des erfolgreichsten Formgestalters unserer Zeit" von Raymond Loewy

Von Ralf Keuper

Es war ein langer und steiniger Weg, den die ersten Industriedesigner zurücklegen mussten, um die Top-Etagen der Wirtschaft und letztlich die Verbraucher von der Bedeutung und Zweckmäßigkeit guten Produktdesigns zu überzeugen. Der führende Kopf dieser Bewegung war Raymond Loewy
In den letzten Jahrzehnten hat kaum jemand dieses Prinzip so virtuos anzuwenden gewusst wie Steve Jobs. 
Würdige Nachfolger von Raymond Loewy waren bzw. sind u.a., bei allen Unterschieden, Dieter Rams, Hartmut Esslinger, Luigi Colani, Konstantin Grcic  und Jonathan Ive.

Montag, 12. Mai 2014

"Pflug, Schwert und Buch. Grundlinien der Menschheitsgeschichte" von Ernest Gellner

Von Ralf Keuper

Pflug, Schwert und Buch von Ernest Gellner ist eine wichtige Ergänzung zu dem Klassiker "The Great Transformation" von Karl Polanyi. Ähnlich wie Polanyi ist für Gellner die Frage, welche Faktoren das Aufkommen der Marktgesellschaft begünstig oder gar herbeigeführt haben, zentral. Sie ausschließlich auf die >Geburt< der ökonomischen Rationalität und damit des >homo oeconomicus< zurückzuführen, ohne dabei den historischen Kontext zu berücksichtigen, lehnen beide ab. Ein >objektiver< Marktmechanidmus existiert demzufolge genauso wenig wie ein >neutraler< institutioneller Rahmen. Markt und Politik sind daher nicht voneinander zu trennen: 
Die allgemeine Marktwirtschaft wurde durch einen gemäßigten technischen Fortschritt ermöglicht, wobei die Ausdehnung des Markts ihrerseits weiteren technischen Fortschritt begünstigte. Aber am Ende setzte eben diese machtvoll entfaltete Technik eine umfassende, in sich geschlossene, naturgemäß Zusammenhang stiftende kollektive Infrastruktur voraus, die ihrerseits nun die soziale Bedeutung des Markts einschränkte. Während des ersten ökonomischen Wunders war dank eines historischen Zufalls die erforderliche Infrastruktur verfügbar. Das ist heute anders: Die Infrastruktur, die heute gegeben sein muss, hat enorme Ausmaße angenommen und kann nicht mehr von selbst entstehen. Und sie kann auch nicht mehr mittels Marktmechanismen instand- beziehungsweise aufrechterhalten werden, ebensowenig wie sie ohne Planung geschaffen werden kann. Sie lässt sich nur noch auf >politischem< Weg garantieren, durch globale, zentrale und von vielfachen Rücksichten bestimmte Entscheidungen. So sind wir also im Begriff, in eine stärker politische und weniger ökonomische Welt zurückzukehren. 

"Startup Communities. Building An Entrepreneurial Ecosystem In Your City" von Brad Feld

Von Ralf Keuper

In seinem Buch Startup Communities. Building an Entrepreneurial Ecosystem in Your City betont Brad Feld die Bedeutung von einzelnen Personen, Leaders, für die Attraktivität eines Startup-Ökosystems. Für ihn sind die Leader, die selber als Startup-Unternehmer tätig sind oder waren, die entscheidenden Akteure. Am Beispiel von Boulder in Colorado, das über eines der dichtesten Startup-Ökosysteme der USA verfügt, versucht Feld seine These (The Boulder-Thesis) zu belegen, was ihm – zumindest bezogen auf Boulder – auch weitgehend gelingt. Zwar sind Universitäten, Investoren oder auch Maßnahmen der örtlichen Wirtschaftsförderung nicht unwichtig, den Ausschlag für ein florierendes Startup-Ökosystem geben jedoch die Leader bzw. Unternehmer vor Ort, die mit gutem Beispiel vorangehen und sich selber aktiv an dem Auf- und Ausbau der Community beteiligen, ohne dadurch einen direkten persönlichen Vorteil zu haben. Feld hebt die langfristige Perspektive hervor, die von den Leadern verfolgt werden sollte; er spricht von einem Zeitraum von zwanzig Jahren und mehr. Anderenfalls verödet ein Startup-Ökosystem, nachdem die erste Generation von Startups flügge geworden oder ganz vom Markt verschwunden ist. Kontinuierliche Aktivitäten, auch und vor allem informeller, spontaner Art sind daher unabdingbar, wenn die Startup-Community nicht an Dynamik verlieren will.